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Schutz vor Pfändung

Ein P-Konto sichert den notwendigen Lebensunterhalt vor dem Zugriff der Gläubiger. Zum 1. Juli steigt jetzt der Grundfreibetrag

Befindet sich ein Schuldner in der Zwangsvollstreckung, pfändet das zuständige Amtsgericht jene Teile des Einkommens, die dieser nicht unbedingt für seinen Lebensunterhalt benötigt. Lässt er sein Girokonto in ein sogenanntes Pfändungsschutzkonto („P-Konto“) umwandeln, steht ihm der „Pfändungsfreibetrag“ automatisch zur Verfügung. So kann er seine üblichen Bankgeschäfte weiter abwickeln – etwa die Miete überweisen oder seine Stromrechnung bezahlen. … | SUPERillu Nr. 27/2013, S. 48

Was bieten die neuen Direkt-Banken?

Mit hohen Zinsen für Tages- und Festgeld werben neue Banken um Kunden. Sicherungsfonds schützen die Sparguthaben bis mindestens 100.000 Euro

Vier neue Banken bieten derzeit Tagesgeld- und Festgeldkonten mit attraktiven Zinssätzen an: die deutschen Banken Corealcredit, die Eurocity Bank und die Net-m Privatbank sowie die niederländische RaboDirect. Die Stiftung Warentest empfiehlt die neuen Banken, „solange deren Zinssätze überdurchschnittlich sind“, sagt (…) | SUPERillu Nr. 24/2013, S. 52

Brauchen teure Technikgeräte eine Extra-Police?

Oftmals nein, denn die gesetzliche Gewährleistung beträgt ohnehin zwei Jahre

„Plus-Garantie“ oder „Komplettschutz“ heißen Zusatzversicherungen, die der Handel für Handys, Fernseher & Co anbietet. Dahinter stehen Versicherungsunternehmen wie Domestic & General oder Axa. Die einen verlängern den Zeitraum der Gewährleistung durch den Verkäufer, die anderen übernehmen die Kosten bei Diebstahl oder bei Reparaturen, die die Garantie des Herstellers nicht abdeckt. Doch Verbraucherschützer halten solche Versicherungen für überflüssig. (…) | SUPERillu Nr. 24/2013, S. 52

Was bedeutet SEPA?

In Europa wird ein einheitlicher Zahlungsraum entstehen, der den Geldverkehr vereinfachen soll. Lesen Sie, was auf Bankkunden zukommt

Bis Februar 2014 müssen alle Überweisungen und Lastschriften den Regeln des „Einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraums“ entsprechen, englisch abgekürzt „SEPA“. Bisher ist laut Deutscher Bundesbank aber nur fast jede zehnte Überweisung SEPA-konform, bei Lastschriften ist es sogar nur eine von hundert. Für den Bürger ändert sich der Umgang mit Kontonummer und Bankleitzahl. In manchen Fällen muss er die Einzugsermächtigung für sein Girokonto erneuern. (…) | SUPERillu Nr. 23/2013, S. 53