Schlagwort-Archive: Banken

Was bedeutet SEPA?

In Europa wird ein einheitlicher Zahlungsraum entstehen, der den Geldverkehr vereinfachen soll. Lesen Sie, was auf Bankkunden zukommt

Bis Februar 2014 müssen alle Überweisungen und Lastschriften den Regeln des „Einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraums“ entsprechen, englisch abgekürzt „SEPA“. Bisher ist laut Deutscher Bundesbank aber nur fast jede zehnte Überweisung SEPA-konform, bei Lastschriften ist es sogar nur eine von hundert. Für den Bürger ändert sich der Umgang mit Kontonummer und Bankleitzahl. In manchen Fällen muss er die Einzugsermächtigung für sein Girokonto erneuern. (…) | SUPERillu Nr. 23/2013, S. 53

Lobby-Journalistenpreis geht an „Welt“-Redakteurin

dia-logoDer von der Lobby-Organisation „Deutsches Institut für Altersvorsorge“ (DIA) gestiftete Journalisten-„Zukunftspreis“ wird in diesem Jahr an die Redakteurin Barbara Brandstetter der Zeitung Die Welt (Axel Springer) verliehen. Das Institut, dessen Hauptziel die Privatisierung der Altersvorsorge ist, zeichnete einem Bericht der Welt zufolge eine neunteilige Serie aus, in der verschiedene Möglichkeiten der Altersvorsorge analysiert werden. Die Jury vertrat die Meinung, auch in Zeiten, in denen Redakteure in der Regel überlastetet sind, sei ein unabhängiger Verbraucherjournalismus zum Thema Altersvorsorge in einer Tageszeitung möglich.

Die Preisträgerin Brandstetter war zuletzt als Jurorin für einen anderen Verbraucherjournalismus-Preis tätig: den des Markenverbandes. Die 27-Jährige promovierte Wirtschaftswissenschaftlerin ist seit 2006 Teamkoordinatorin für Verbraucherfinanzen bei der Welt-Gruppe und der Berliner Morgenpost.

Das Preisgeld beträgt insgesamt 20.000 Euro. Den zweiten und dritten Platz belegten die Deutschlandfunk-Produktionen „Städte vergreisen, Dörfer verwaisen“ von Beatrix Novy und „Die Risse im sozialen Netz“ von Nikolaus Nützel.

Neben journalistischen Beiträgen waren auch wissenschaftliche Arbeiten, die sich mit dem Thema Altersvorsorge befassen, zum Wettbewerb zugelassen. Die Gesellschafter des 1997 gegründeten DIA sind unter anderem die Deutsche Bank, die DWS Investment und der Deutsche Herold. (ek)

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Helmut-Schmidt-Verbraucherpreise verliehen

Helmut Schmidt (F: Wikipedia-User:Nvpswitzerland, CC BY-SA 3.0)

Helmut Schmidt (F: Wikipedia-User:Nvpswitzerland, CC BY-SA 3.0)

Die Bank „Ing-Diba“ hat die Gewinner des Helmut-Schmidt-Journalistenpreises 2010 bekanntgegeben. Mit dieser PR-Maßnahme will das Unternehmen Beiträge würdigen, die auf dem Gebiet des Finanz- und Verbraucherjournalismus hervorragende Leistungen erbracht haben.

Den ersten mit 15.000 Euro dotierten Preis erhielten die Süddeutsche-Zeitung-Autoren Klaus Ott, Hans Leyendecker und Nicolas Richter für den Bericht „Stoibers Erbe wird zum Alptraum“. Er behandelt die Geschehnisse um die Übernahme der Hypo Alpe Adria Bank durch die BayernLB und seine Folgen für den Steuerzahler. Der zweite Preis (10.000 Euro) ging an Joachim Vollenschier für die Arte-Dokumentation „Hühner für Afrika“. Sie beschreibt die Folgen des weltweiten Hühnerfleischverbrauchs für die Dritte Welt.

Susanne Meunier und Beate-Kathrin Bextermöller erhielten mit dem dritten Preis 5.000 Euro für einen Beitrag über Berufsunfähigkeitsversicherungen in der Zeitschrift Finanztest. Insgesamt 140 Einsender hatten sich nach Unternehmensangaben um den Preis beworben.

Die Jury bestand aus dem Pressesprecher der veranstaltenden Bank, Ulrich Ott, sowie den Chefredakteuren Arno Balzer (Manager-Magazin), Berthold Morschhäuser (Bank und Markt), Hubertus Primus (Test), Uwe Vorkötter (Berliner Zeitung), Frank-B. Werner (Euro am Sonntag), den Journalisten Christine Kolmar und Ulrich Wickert und der Universitäts-Professorin Claudia Mast. (ek)

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Sommerakademie Verbraucherjournalismus Mainz: bis 1. September bewerben

sommerakad2010In der Sommerakademie Verbraucherjournalismus in Mainz können sich 40 junge Journalistinnen und Journalisten im Verbraucherjournalismus weiterbilden. Vom 27. bis 30. September sollen sie in Workshops für die Bereiche Zeitungs- und Zeitschriftenjournalismus, Online-Journalismus, Radio und Fernsehen erfahren, wie sich Wirtschaftsthemen transparent sowie für den Verbraucher verständlich und nutzbringend gestalten lassen.

Die Sommerakademie wird vom Journalistischen Seminar der Universität Mainz veranstaltet und von einer Bank bezuschusst, so dass den Teilnehmern vor Ort keine Kosten entstehen. Die Workshops werden von Dozenten des Journalistischen Seminars geleitet, als Referenten sind Hermann-Josef Tenhagen (Chefredakteur Finanztest) und Ulrich Ueckerseifer (WDR Wirtschaft) vorgesehen. Eine Bewerbung ist online bis zum 1. September möglich. (ek)

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Salzburg: Sommerakademie Servicejournalismus

Das Kuratorium für Journalistenausbildung in Salzburg der Österreichischen Medienakademie will mit einem zweitätigen Seminar Journalisten aller Mediengattungen Impulse, konzeptionelles Denken und praktisches Know-how vermitteln. Die erste Sommerakademie Servicejournalismus findet am 9. und 10. Juli statt. Die Kosten in Höhe von 600 Euro will eine Bank übernehmen, die als Unterstützer auftritt. Bewerbungsschluss ist der 15. Mai 2007. (ek)

Links:

  • www.kfj.at/servicejournalismus [Link erloschen]

Sommerakademie Verbraucherjournalismus 2006

Das Journalistische Seminar der Universität Mainz bietet in der Sommerakademie Verbraucherjournalismus zweitägige Workshops für insgesamt 40 Journalistinnen und Journalisten an. Die Workshops finden in den Bereichen Print, Hörfunk, TV und Online und im Zeitraum 25. bis 28. September statt. Die Kosten für Teilnahme und Unterkunft übernimmt ein Sponsor. Bewerbungen sind an den Sponsor (!) zu richten und bis zum 31. August 2006 möglich. (ek)

  • Infos und Online-Bewerbung [Link erloschen]
  • Bericht von der Sommerakademie 2004 [Link erloschen]

Forum „Verbraucherjournalismus im Internet“

Unter dem Titel „Verbraucherjournalismus im Internet – eine Bedrohung für TV und Print?“ findet am Donnerstag, 14. Oktober 2004, im Kempinski Hotel Atlantik ab 15.00 Uhr ein Forum für Journalisten, Blattmacher und Führungskräfte in Redaktionen statt. Anmeldungen zu der von der ING Diba initiierten Journalistenveranstaltung sind noch möglich. Die Teilnahme ist kostenlos. (ek)

Infos und Quelle: www.newsroom.de [Link erloschen]